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Grundriss wird auf Tablet besprochen

Checkliste: Diese Unterlagen benötigen Sie beim Immobilienverkauf

Fehlende Unterlagen können den Verkaufsprozess erheblich verzögern, denn Kaufinteressenten sind auf eine lückenlose und einwandfreie Dokumentation der Immobilie zur Entscheidungsfindung ebenso angewiesen, wie viele dieser Unterlagen später beim Notar zur Beglaubigung der Transaktion erforderlich sind. Deshalb lohnt es sich als Eigentümer, sich vorab damit auseinanderzusetzen, welche (behördlichen) Unterlagen erforderlich sind und wo diese gegebenenfalls eingeholt werden.

20.01.2025

Offizielle behördliche Unterlagen

Den Anfang machen die Unterlagen, die verschiedene deutsche Ämter und Behörden verwahren und nach Bedarf ausstellen. Selbstverständlich gehört dazu ein Grundbuchauszug, der bescheinigt, dass die zu verkaufende Immobilie Ihnen gehört. Den gibt es beim Grundbuchamt oder beim zuständigen Notar. Die Teilungserklärung, wenn Sie eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus veräußern möchten, hat ebenso das Grundbuchamt.

Weiterhin benötigen Sie vom Katasteramt eine aktuelle Flurkarte und die Baubeschreibung vom Bauamt Ihrer Gemeinde, welche aber auch der Bauträger verwahrt. Sofern Ihre Immobilie keinen Energieausweis besitzt und nicht davon befreit ist, müssen Sie diesen unbedingt vorlegen. Ein fehlender, aber notwendiger Energieausweis kann mit Geldstrafen von bis zu 15.000 Euro geahndet werden. Ausgestellt werden darf dieser von berechtigten Personen, zum Beispiel dem Schornsteinfeger. Wir vermitteln Sie dahingehend gern.

Zusammengefasst benötigen Sie zunächst also:

  • einen Grundbuchauszug, der nicht älter als drei Monate ist
  • eine ebenso aktuelle Flurkarte
  • die Baubeschreibung der Immobilie
  • gegebenenfalls eine Teilungserklärung
  • den Energieausweis, außer die Immobilie steht unter Denkmalschutz

Weitere Unterlagen, die ebenfalls notwendig sind

Sie benötigen eine aktuelle und verlässliche Darstellung des Grundrisses, den wir gern für Sie in ansprechender und leicht verständlicher Form erstellen. Außerdem eine exakte Wohnflächenberechnung, denn diese nimmt in direkter Art und Weise Einfluss auf den Angebots- und Verkaufspreis. Ungenaue oder schlicht fehlerhafte Wohnflächenberechnungen können sogar nach erfolgreichem Verkauf zu Rechtsstreitigkeiten führen – hier ist also Präzision erforderlich.

Handelt es sich um eine Eigentumswohnung, sind weitere Unterlagen erforderlich. Wird sie vermietet, müssen Sie den aktuellen Mietvertrag sowie Wirtschaftsplan vorlegen. Außerdem die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen, da dort mitunter bereits Entscheidungen getroffen wurden, die nach dem Eigentümerwechsel von Bedeutung sind.

Die Checkliste für diese Phase sieht also so aus:

  • Grundriss(e) und Wohnflächenberechnung
  • gegebenenfalls Miet- und Pachtverträge
  • Wohngeldabrechnung, aktueller Wirtschaftsplan und Eigentümerversammlungsprotokolle (die letzten drei Stück)
Energieausweis wird vor Haus gehalten

Ergänzende Unterlagen für den Immobilienverkauf

Nun haben Sie schon beinahe alles beisammen, vergessen Sie aber nicht, vorhandene Darlehen aufzustellen und Kaufinteressenten über die bereits erfolgten Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen aufzuklären. Diese können Sie mit den jeweiligen Handwerkerrechnungen nachweisen. Ergänzend sind zur Vermarktung noch verschiedene Präsentationsmaterialien notwendig, allen voran aussagekräftige Fotos sowie ein mehrwertbehaftetes Exposé.

Übersichtlich zusammengefasst:

  • Darlehensaufstellung
  • Nachweise über Maßnahmen zur Modernisierung und Instandhaltung
  • Vermarktungs- und Präsentationsmaterialien

Sicher, dass nichts fehlt? Wir kümmern uns darum! Kontaktieren Sie uns noch heute!

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